Freitag, 13. Januar 2017 | By: Nyuu Marison

[Rezension] fremd

Autor: Ursula Poznanski und Arno Strobel
ISBN: 978-3-8052-5084-9
Verlag: Wunderlich
Genre: Thriller
Seitenzahl: 392 Seiten
Paperback: 16,99€
E-Book: 9,99€
Erscheinungsdatum: 2015





Joanna ist ganz allein im Haus als, es passiert. Plötzlich steht ein völlig fremder Mensch vor ihr und behauptet ihr Lebensgefährte zu sein. Joanna kennt ihn jedoch nicht!

Als Erik nach Hause kommt, wird er von seiner verwirrten Frau überrumpelt, die ihn für ihn einen Einbrecher hält. All die Erinnerungen scheinen aus ihrem Gedächtnis verschwunden. Und als ist das nicht genug, sind all seine Sachen weg, wie vom Erdboden verschluckt. Jemand scheint ein perfides Spiel mit ihnen zu treiben. Erik versucht mit allen Mitteln Joannas Gedächtnis zu retten, doch je mehr Erik und Joanna auf die Spur der Wahrheit kommen, desto gefährlicher wird es und bald müssen beide um ihr Leben fürchten. 

Welche Wahrheit befindet sich hinter Joannas Gedächtnisverlust?

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Bewertung

Cover des Buches: 4,5/5

Idee der Geschichte: 4/5

Umsetzung: 2,5/5

Charaktere: 3/5

Sprache: 3/5

Unterhaltung: 2/5

Spannung: 2/5

Aufbau der Storyline: 2/5


Gesamt: 2,875



Bekommt von mir 3 Bärchen



Die wundervollen Bärchenbrushes sind von deviantart dachosen1
Das Cover hat mich im Buchhandel meines Vertrauens neugierig gemacht, sodass ich mir das Buch kaufen musste. Der Titel sticht einem durch die kräftige Farbe der Schrift sofort ins Auge. Auf der Vorderseite ist Joanna und auf der Rückseite Erik abgebildet.

Leider hat mich das Buch in vielerlei Hinsicht enttäuscht, was ich im Folgenden aufbröseln werde. 

Schreibstil
Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch lässt sich in dieser Hinsicht einfach und schnell lesen.




Die ersten 3 Sätze:

"Ich sehe das Aufflackern der Eingangsbeleuchtung nur durch Zufall. Weil mein Blick beim Haareföhnen auf das Badezimmerfenster fällt. Draußen ist Licht, wo keines sein sollte. Jemand muss den Bewegungsmelder aktiviert haben, aber ich erwarte niemanden und werde den Teufel tun, die Tür zu öffnen, wenn es klingelt." (S.7)

Die ersten Sätze lassen einen gleich in die Geschichte fallen. Das Gefühl hatte ich schon bei anderen Büchern von Poznanski und habe auch nichts anderes erwartet.

 
Meine Meinung:

Die Hauptcharakterin Joanna ist einem von Anfang an sympathisch. Ich habe mit ihr gelitten und mir immer einen besseren Ausgang für sie gewünscht. 
Ich fand die Idee, dass sich Joanna an alles andere nur nicht an Erik erinnern konnte, eine super tolle und spannende Idee. Ich wollte und MUSSTE wissen, wie das bloß möglich war und was genau dahinter steckt.
Leider wurde ich in vielen Punkten sehr enttäuscht.

Das Buch weißt leider viele Logiklöcher auf: Wieso machen sich die Bösewichte in diesem Buch so schwer, einfach Menschen aus dem Weg zu räumen?

Nein, statt dass sie Laura einfach umbringen, löschen sie mittels eines Psychologen!? ihr Gedächtnis. Dies mittels Hypnose, was auch überhaupt nicht wirklich nachvollziehbar erläutert wird, als war die Hypnose nur ein billiges Mittel zum Zweck, ohne wirkliche Recherche von den Autoren. Sehr schade, daraus hätte man wirklich mehr machen können oder auch einfach die fehlende-Gedächtnis-Macherei sein lassen, da sie auch einfach tierisch ausgelutscht ist. Das kommt ja schon fast in jedem zweiten Thriller vor. Spannung kann man auch auf ganz andere Art und Weise aufbauen! Gerade das müssten die langjährigen Autoren doch wissen!

Laura hatte herausgefunden, dass der Chef von Erik einen Anschlag auf den Münchener Hauptbahnhof geplant hat. Warum Laura und nicht Erik das herausgefunden hat, finde ich auch recht merkwürdig, weil es sich ja dabei um Eriks Chef handelt und dieser und Laura ja nichts miteinander zu tun haben. Außerdem ist es nicht wirklich klar, warum sie den Bahnhof in die Luft jagen wollen. Die Erklärung, dass es sich dabei um eine Nazi-Gruppierung geht, finde ich wirklich schwach und es wirkt für mich eher wie ein Stempel und damit wäre dann alles erläutert. Ganz schwach.

Was auch sehr merkwürdig ist, ist Johannas Amnesie. Mit der Zeit finden Erik und Johanna heraus, dass die Hypnose für die Löschung des Gedächtnisses bereits bei ihrem gemeinsamen Urlaub auf Antegua geschehen ist.
Wieso hat sie dann nicht bereits nach dem Urlaub ihre Amnesie, sondern urplötzlich mehrere Wochen nach dem Urlaub? Das macht keinen Sinn!!!




Fazit: 
Ein Thriller mit viel Potenzial, was jedoch fast völlig in den Sand gesetzt wurde. Das Buch weißt leider mehrere Logiklöcher auf und mittels schwachen Erklärungen oder gar keinen wird der Leser abgefrühstückt. 


 Wie findet ihr das Buch? Konntet ihr ähnliche Erfahrungen machen? Teilt mir einfach mit, wie es euch gefallen hat. Das würde mich sehr interessieren!


Freitag, 4. November 2016 | By: Nyuu Marison

[Rezension] Das Böse schläft nie

Autor: Sandra M. Wolf
ASIN: B01J9ZY69C
Verlag:Amazon Creative Space
Lektorat: http://allerlei-eszett.jimdo.com
Genre: Thriller
Seitenzahl: 284 Seiten
Kindle Edition: 3,99€
Kindle unlimited: 0,00€ 
Erscheinungsdatum: 2016




Der Serienmörder Johann Bauer stirbt und seine Mutter möchte, dass seine lebenswichtigen Organe gespendet werden. Sieben Frauen wird damit ein neues Leben geschenkt und die sieben Frauen müssen schon bald ihre Leben fürchten, denn ein Mörder macht jagt auf sie. Eine nach dem anderen stirbt und niemand scheint zu wissen, wer der Mörder ist. Ein Nachahmungstäter? Ein Rächer? Den Frauen bleibt nicht viel Zeit.

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Bewertung

Cover des Buches: 3/5

Idee der Geschichte: 5/5

Umsetzung: 4/5

Charaktere: 4,5/5

Sprache: 3,5/5

Unterhaltung: 5/5

Spannung: 4/5

Aufbau der Storyline: 5/5


Gesamt: 4,25 



Bekommt von mir 4 Bärchen
Die Bilder sind von Dachosen1
Ich habe mich einfach mal in der Facebook-Gruppe Reziliebe angemeldet und schwubs habe ich auch schon ein Rezensionsexemplar bekommen.

Leider bin ich wirklich spät dran mit der Rezension, da ich die letzten Wochen mein Praxisprojekt für letzten Montag vorbereiten und durchführen musste, zudem bin ich dann auch noch krank geworden, was das Beenden des Buches noch erschwerte. Ein großes Entschuldigung an dieser Stelle!


 Zurück zum Buch!

Das Cover hat mich zwiespältigen. Als mich diese gruseligen Augen bei FB angestarrt haben, wurde ich sofort gefesselt und musste dieses Buch einfach lesen. Jedoch finde ich das Schwarz unter den Augen und die Schrift des Titels irgendwie nicht ganz stimmig. Autorenname und Titel sind fast gleich groß und das ist meiner Meinung nach nicht gut gewählt. Deswegen bekam das Buch im Punkto Cover auch nur 3 von 5 Bärchen.

Die ersten 3 Sätze:

"Die Gasse liegt im Dunkeln. Wie ein nachtaktives Tier schaffte ich es, mich trotz der Dunkelheit, zu orientieren. Manchmal denke ich, ich bin mehr Tier als Mensch." (Die erste Seite des 1. Kapitels)

Ich finde die ersten Sätze wirklich sehr fesselnd. Besonders die Tatsache, dass sich die unbekannte Person mit einem Tier vergleicht, gibt mir sofort das Gefühl, hierbei muss es sich um das "Böse" handeln, das mir auf dem Cover in die Augen blickt. 
Besser hätte ich mir den Anfang nicht vorstellen können!

 
Meine Meinung:

Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Tatsache, dass die Geschichte mit den Gedanken eines Mörders anfängt, finde ich super gewählt, da man sofort wissen möchte, wer er ist und warum er so krank ist. Auch das er so gleich einen Namen bekommt, verbindet einen in gewisser Weise mit dem Mörder, auch wenn ich es als Leser ganz sicher nicht so wollte. Ich dachte, ich weiß bereits alles über ihn und fragte mich recht bald, warum ich schon so viel von ihm erfahre, was da wohl noch kommen musste, was mich von den Socken haut!
(Keine Sorge, ich wurde NICHT enttäuscht ;-) )


Gewöhnungsbedürftig war die Tatsache, dass dieses Buch sehr viele Sichtweisen auf die Geschichte hat. Die ganzen Charaktere haben mich am Anfang sehr durcheinandergebracht. Ich brauchte ein wenig, um zu wissen, wer wer ist, auch wenn es am Anfang jedes Kapitels stand aus welchen Sicht es geschrieben war. Nach einer kleinen Weile hat auch das mich nicht mehr gestört! Dafür war die Geschichte einfach viel zu fesselnd.
 Der Autorin muss man sehr zugutehalten, dass ihre erfunden Charaktere sehr viel Tiefe beinhalten und dass man sich von einigen mehr mitleiden konnte als mit anderen, was sicherlich so auch gewollt war. 

Der Schreibstil ist sehr flüssig, sodass man nie über komische Wortwahl oder anderen Unstimmigkeiten stolpert.

 Fazit: Ein super spannender Thriller, der unter die Haut geht, spannend bis zur letzten Minute, mit vielen, nachvollziehbaren Charakteren!!!

Donnerstag, 22. September 2016 | By: Nyuu Marison

[Rezension] Sie muss sterben

Sie muss sterben 


Autor: Susan Crawford

aus dem Amerikanischen von Irene Eisenhut
Originaltitel: The Pocket Wife

Verlag: Diana Verlag von der Verlagsgruppe Random House

Genre: Roman
Seitenzahl: 399 Seiten
Broschüre: 14,99€
Kindle Edition: 11,99€ =>
Auflage: deutsche 1. Ausgabe
Erscheinungsdatum: 2015                                                                                            
                                                                                               Quelle:  Random House


                                                                                                   

Das erste was Diana wahrnimmt, als sie das Bewusstsein zurück erlangt, sind die blauen Lichter der Polizei, die den tragischen Vorfall im gegenüber liegenden Haus verbreiten. Ihre Nachbarin Celia ist tot,ermordet aufgefunden und Dianas einzig verbliebenen Gedanken der letzten Nacht kreisen um das Zusammensein mit Diana, wie sie ein Paar Gläser Wein tranken, lachten und- an den Rest konnte sich Diana einfach nicht mehr erinnern. 

Nach und nach erscheinen innere Bilder, wie sich die beiden Nachbarinnen stritten, sich anschrien und dann tauchen noch diese Drohbriefe mit ihrer Handschaft auf, sodass Diana langsam auch an ihrer Unschuld zu zweifeln beginnt.... Hatte sie wirklich ihre Nachbarin umgebracht?



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Bewertung 





Cover des Buches: 5/5
Idee der Geschichte: 4/5 

Umsetzung: 3/5
Charaktere: 3,5/5

Sprache: 3/5
Unterhaltung: 4,5/5
Spannung: 3/5 
Aufbau der Storyline: 3/5  

Im Durchschnitt: 3,625





Bekommt von mir 3,5 Bärchen


   Die wundervollen Bärchenbrushes sind von deviantart dachosen1




Ich studiere Bibliotheks- und Informationsmanagement und musste zu meiner
Schande gestehen, dass ich schon wirklich lange nicht mehr regelmäßig in meiner Bibliothek gewesen bin (auch wenn ich es wirklich liebe dahin zu gehen <3)


Also musste ich das ändern! Gesagt getan. Da gehe ich also mal wieder in eine Bibliothek meines Vertrauens und schwups lacht mich dann auch schon dieses wunderbare Cover an. Ich liebe diesen Kontrast der sehr dunklen Haare, das Weiß der Haut und den blutroten Lippen! Und dann hörte sich auch die Story so schön düster und undurchschaubar an, sodass ich es mir einfach ausleihen musste!! 


Das Buch lässt sich wirklich leicht und flüssig lesen, der Schreibstil ist bildlich und ich konnte der Handlung zu jeder Zeit wirklich gut folgen.


Diana als Protagonistin konnte ich sehr schnell ins Herz schließen, denn sie scheint eine wirklich liebe und einfühlsame Persönlichkeit zu sein und um so schlimmer fand ich den Gedanken, dass sie eine Verdächtigte bei einem Mordfall ist. Erst konnte ich mir das absolut nicht nachvollziehen, aber je mehr Diana begann selbst in ihrer Unschuld zu zweifeln, keimte in mir auch ein Gefühl auf, dass ich jedoch immer wieder versuchte in den Hintergrund zu rücken, das gleiche galt für ihren Freund/Mann- gekonnt von der Autorin umgesetzt!


Ich hatte sogar die wildesten Fantasien ihm bezüglich, was die ganze Bandbreite an Klischees abdeckte, um so besser fand ich es dann, dass sich diese Klischees nicht bewahrheiteten und genau das fand ich mit am besten an diesem Buch!!!


Leider fand ich aber das Ende ein wenig an den Haaren herbei gezogen... irgendwie haben mir die Indizien für das Ende gefehlt und fühlte sich dadurch nicht wie ein wirklich toller Plotfid an, sonder eher wie: "Dass macht zwar keinen Sinn, ist jetzt aber so! Basta!"

Das muss ich sagen, hat leider ein wenig zu der eher "mittelmäßigen" Bewertung geführt. 







Was haltet ihr von den Buch? Hat es euch gefallen?